Der Flughafen Innsbruck veröffentlicht auf seiner Website den Geschäftsbericht zum Jahr 2007:

http://www.innsbruck-airport.com/index.html/_aid/1016042/_a/346698/_sa/349585/_lang/de

... und zieht eine erfolgreiche Bilanz. Weniger erfolgreich erwartungsgemäß für die Anrainer. Sie warten noch immer vergeblich auf bauseitigen Lärmschutz, trotz zunehmender Flugbewegungen im Wintercharter und vor allem im Businessbereich, der mit immer größeren und lauteren Fluggeräten bedient wird.

In einer Presseaussendung schließen sich die Innsbrucker Grünen den Forderungen der Anrainer an:

Erneut Rekordjahr am Innsbrucker Flughafen

Seit kurzem findet sich der Geschäftsbericht des Innsbrucker Flughafens für das Geschäftsjahr 2007 online. "Die wirtschaftliche Erfolgsstory hat aber auch eine Kehrseite", so die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl, "diese heißt starke Lärmbelastung für die Wohnbevölkerung."

Wie aus dem Bericht hervorgeht, boomen am Innsbrucker Flughafen die Passagierzahlen, wobei dafür mit plus 17,9% gegenüber dem Vorjahr vor allem der Low-Cost-Linienverkehr verantwortlich ist, der sukzessive den Charterverkehr ablöst. Ob dieser angesichts der starken Anbieterfluktuation der wirtschaftlichen Stabilität des Flughafens besonders dienlich ist, sei abgesehen von der ökologischen Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.

Bemerkenswert auch die Feststellung im Geschäftsbericht, wonach in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 um 100.000 bzw. 30% mehr Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres abgefertigt wurden. "Zusammen mit den Flügen anlässlich der EURO lässt das 2008 erneut zu einem Rekordjahr für den Innsbrucker Flughafen werden", gibt die GRÜNE Stadträtin zu bedenken, "das bedeutet auch gestiegene Flugfrequenzen in dieser Zeit." Alleine in den Monaten Jänner und Feber haben die Linien- und Charterflugbewegungen um 582 bzw. 21% im Vergleich zu 2007 zugenommen. Für die Gesamtflugbewegungen ergab sich sogar eine Steigerung um 1.508 . Das ist ein Plus von fast 27%.

"Wenn man dazu weiß, dass in den beiden Monaten 2008 alleine an der Messstelle 1 - Ursulinen - über 1.300 Fluglärmereignisse mit einem maximalen Schallpegel größer 90 dB gemessen wurden, dann erhält der Geschäftsbericht auch eine Lärmdimension, die er geflissentlich verschweigt", bemängelt Schwarzl. Da wirke der Hinweis, wonach der energieäquivalente Dauerschallpegel in den verkehrsreichsten 6 Monaten des Jahres 2007 an der Messstelle 3 - Allerheiligen - bei 55,5 dB gelegen sei, fast zynisch. Denn jedeR wisse, dass beim Fluglärm nicht der Dauerschallpegel sondern die maximalen Schallpegel ausschlaggebend sind.

"Der aktuelle Flughafengeschäftsbericht bestätigt uns GRÜNE somit in unserem Bemühen, wirtschaftliche Prosperität des Flughafens und Schutz vor Lärm für die Bevölkerung in Einklang zu bringen", so Uschi Schwarzl. Dieses Bemühen erscheine angesichts dieses Berichtes wichtiger denn je. "Zudem sei es an der Zeit, dass auch die Wohnbevölkerung an der steigenden Prosperität des Flughafens teilhat", fordert Schwarzl Lärmschutzfenster für die FlughafenanrainerInnen, finanziert nach dem VerursacherInnenprinzip wie etwa in Zürich.


nach oben


Flughafen Innsbruck:

Peer und Falch spielen für die Anrainer in der letzten Liga

Wozu hat man Freunde? Das dachten sich wohl Flughafen-Direktor Falch und StR Peer, als sie vor dem Dilemma standen, bei den vom Flugverkehr betroffenen Anrainern keinen Gesprächspartner mehr zu haben.

Was passiert war, ist bekannt:

Das Flughafenumweltforum mit Mitgliedern aus Land, Stadt, Flughafen und Anrainern besteht seit mehr als 10 Jahren. Diese Treffen waren über große Zeiträume erschwert durch mangelnde Dialogbereitschaft des Flughafens, fehlende inhaltliche Vorbereitungen und immer wiederkehrende Terminverschiebungen. Das Fass zum Überlaufen brachte das zweite Treffen unter der neuen Vorsitzführung durch Stadtrat Peer, als seitens der Anrainervertreter die Problematik des Probelaufstandes thematisiert wurde. Direktor Falch hatte dabei auf die Bitte der Anrainervertreter im Flughafen-Umwelt-Forum um die Zurverfügungstellung der Benützungsbewilligung für den Triebwerkslaufstand empfohlen, die Anrainer sollten doch den Rechtsweg beschreiten, wenn ihnen etwas nicht richtig vorkomme. Dabei wurde er von StR Peer, der damals erst ein paar Monate als Umweltstadtrat im Amt war, unterstützt.

Welchen Wert haben ein Gremium und ein Arbeitsübereinkommen, wenn bei einem ungeklärten Problem auf den Rechtsweg verwiesen wird, anstatt es im Forum umfassend zu behandeln und lösungsorientiert zu arbeiten? Der logische Schritt der Anrainer musste das Aussetzen der „Zusammenarbeit“ sein, damit nachgedacht wird, wie man mit Problemen und auch seinem Gegenüber umgeht und auch um Stadtrat Peer als politischem Neuling Zeit zum Nachdenken über seine Rolle als Eigentümervertreter/Umweltstadtrat zu geben.

Es gab im Herbst und im Winter Gespräche der AIA mit Peer mit der Absicht (aus Sicht der AIA), gemeinsam aus der Patt-Situation herauszufinden. Aber offenbar wurde bereits schon zu diesen Zeitpunkten daran gearbeitet, die Lösung in Form neuer, unkritischer Anrainer zu suchen.

Diese wurden nun im Vorstand des Siedlervereins Lohbach gefunden. Dieser Verein verdient Anerkennung für seine Arbeit im Interesse der Siedlungsgemeinschaft wie z.B. Verkauf verbilligter Kartoffel, organisierter Muttertagsfahrten, Einsatz der Obstpresse, Organisation von Grillfesten oder der Verwaltung einer Sterbekasse. Finanziell unterstützt wird der Siedlerverein neben den Beiträgen der Mitglieder - aufgrund einer engen Freundschaft mit Dir. Falch - auch durch den Flughafen Innsbruck. Ein Engagement des Siedlervereins in Bezug auf den Flughafen Innsbruck erfolgte bisher nicht, weil dies nicht seine Aufgabe ist.

Die Vorgehensweise von Dir. Falch und StR Peer, den Vorstand eines Vereins, dessen Statuten eine ganz andere Aufgabenstellung definieren, als sogenannte Anrainervertreter in ein politisches Gremium zu holen, ist ein Missbrauch der Vertreter des Siedlervereins. Die finanzielle Abhängigkeit des Vereins von den Zuwendungen des Flughafens bedingt ja, in den Fluglärmfragen nicht unparteiisch sein zu können - noch dazu, wo sich der Vereinsobmann nach eigenen Aussagen in Fragen Flughafen als nicht kompetent fühlt.

Diese Vorgangsweise von StR Peer zeugt wohl eher von inhaltlicher Hilflosigkeit denn von Professionalität im Umgang mit Interessenskonflikten.

Dass BMin Zach in der Sache in vollem Umfang informiert wurde, ist zu bezweifeln, nimmt sie doch die Beschwerden der Bevölkerung sehr ernst und kennt auch die Schwächen der Flughafenleitung - und möglicherweise auch des Koalitionspartners in der Stadtregierung.

Es darf künftig wohl davon ausgegangen werden, dass der Flughafen nicht nur die Antwortschreiben vieler verantwortlicher Politiker und mancher Behörde formuliert, sondern auch den Schriftverkehr jener Anrainer im „neuen“ FLUF, die nach eigenen Aussagen kein Problem mit dem Flughafen haben.

Die Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport hat ein klares Mandat ihrer Mitglieder und distanziert sich entschieden von einem solchen Gremium in der derzeitigen Zusammensetzung. Sie sieht sich in ihrer sachlichen Arbeit bestätigt und gestärkt, weil sie im Vorgehen von Falch und Peer
den klaren Auftrag sieht, mehr denn je die Interessen der betroffenen Bürger gegenüber Behörden, Politik und Flughafen zu vertreten.

Abschließend wird nochmals betont, dass sich die Vorwürfe der AIA nicht gegen den Siedlerverein und dessen Vorstand richten, der offenbar in etwas naiver Form in eine Rolle gedrängt wurde, die er selbst möglicherweise noch gar nicht erkannt hat.

Quelle: Presseaussendung AIA 30.06.08


nach oben


Neue Köpfe sollen die Situation entspannen

MANFRED MITTERWACHAUER

StR Peer holte Flughafenumweltforum aus der Versenkung.

Innsbruck - Seit dem Ausstieg der Anrainer - jetzt organisiert in der Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport (AIA) - war im Flughafenumweltforum nicht viel los. Wie berichtet, hatten die Anrainervertreter kurz vor Unterzeichnung eines Arbeitsübereinkommens nach diversen Unstimmigkeiten das Gremium im Streit verlassen. Bis dato war ein Einlenken nicht zu erzielen - stattdessen flatterte Umweltstadtrat Walter Peer ein Subventionsansuchen der AIA auf den Tisch - das dieser prompt ablehnte.

Mit dem Status quo nicht zufrieden, suchte sich Peer kurzerhand neue Anrainervertreter. Und fand sie im Siedlerverein Am Lohbach und Hörtnaglsiedlung. Obmann Franz Huber vertritt 185 Mitglieder und will sich nun mit seinem Vorstand in die Flughafen-Materie bis Herbst einarbeiten. Grund für nähere AIA-Kontakte sieht er derzeit keine: „Wir schauen uns in erster Linie das an, was uns Stadtrat Walter Peer vorlegt."

Flughafenchef Reinhold Falch zeigte sich gestern nicht nur über die Forums-Reaktivierung erfreut, sondern auch über die Unterzeichnung eines Arbeitsübereinkommens. Selbiges unterfertigte auch der Völser BM Josef Vantsch: „Wir werden uns konstruktiv einbringen."

Peer, der das Forum weder als „Spähtrupp parteipolitischer Neurosen" noch als „Förderverein des Flughafens" sieht, will auch beim Dauerbrenner Lärm anpacken. Nicht betriebsnotwendige Aktivitäten sollen reduziert werden. Falch signalisierte Gesprächsbereitschaft.

Der Flughafen will die Flugbewegungen deckeln - die ausgeschiedenen Anrainervertreter haben das bis dato stets bezweifelt.Foto: Parigger

«Wir schauen uns in erster Linie das an, was uns Stadtrat Peer vorlegt.» Franz Huber

MEINUNG

Wer sich selbst aus dem Spiel nimmt, darf sich nicht wundern, wenn er künftig nicht aufgestellt wird. Vom Flughafen betroffene Anrainer gibt es viele in Innsbruck. Es lag auf der Hand, dass StR Walter Peer nicht ewig auf das Zurückkommen der freiwillig Ausgeschiedenen warten wollte. Nun sitzen neue Anrainervertreter am Verhandlungstisch, wenn es um Fluglärm und ähnliche Probleme geht. Auch wenn diese sich als Laien bezeichnen, zumindest zwischenmenschlich kann man durchstarten.


nach oben


Flughafenforum nach Neugründung in Kritik

Grüne schießen nach Anrainer-Austausch scharf. StR Walter Peer hätte unliebsame Flughafen-Gegner ausgebremst.

Innsbruck - Viele Jahre lang haben engagierte, äußerst kompetente und den Flughafen kritisch begleitende AnrainerInnen aus Kranebitten, der Lohbachsiedlung und Allerheiligen im Flughafen-Umwelt-Forum (FLUF) mitgearbeitet, mit dem Ziel, die Interessen lärmgeplagter FlughafenanrainerInnen zu vertreten.

Vor rund einem Jahr hat es diesen BürgerInnen der Stadt gereicht, hat sich doch über die Jahre der Eindruck erhärtet, dass das FLUF zu einem zahnlosen Feigenblatt geworden ist. Sie haben ihre Arbeit ruhend gestellt und auf ein professionelleres und konstruktiveres Angebot der Stadtführung, allen voran Umweltstadtrat Peer, gehofft.

Dieses Angebot kam nicht, ein GRÜNER Antrag auf Umwandlung des FLUF in ein professionell geführtes Mediationsforum wurde im Gemeinderat abschmettert. Nun wurde von StR Peer hinter dem Rücken der rund 1000 Mitglieder zählenden "Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport"(AIA) eine Neuauflage des alten FLUF gestartet.

Anstatt die kritischen BürgerInnen ernst zu nehmen und durch professionelle und überparteiliche Moderation die unterschiedlichen Standpunkte einer konstruktiven Arbeit Richtung Lärmminderung zuzuführen hat sich StR Peer einfach neue BürgerInnen gesucht. "Den Vorstandsmitgliedern des Siedlervereins wünsche ich im Interesse der vielen FlughafenanrainerInnen für ihre Arbeit viel Erfolg. StR Peer jedoch schreibe ich ins Stammbuch, dass das Hintergehen einer der größten BürgerInneninitiatven der Stadt und das gegeneinander Ausspielen von BürgerInnen weder ein nobler noch ein professioneller Weg ist, sondern schlichtweg von Hilflosigkeit gegenüber BürgerInnen zeugt, die in der Sachfrage Flugverkehr und Fluglärm über die Jahre Kompetenzen erworben haben, die weit über jene der Stadtführung und StR Peer selbst hinausgehen", spart GRÜN-Stadträtin Uschi Schwarzl nicht mit Kritik am bisher recht glücklosen Umwelt- und Verkehrsstadtrat.

TT online, 29.06.2008

http://www.tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=5310&sid=56&fid=21

TT im Netz, 28.06.08


nach oben


Innsbruck – Die Welthauptstadt des Lärms und ihre Attraktionen

Zum Tag gegen den Lärm, 16. April 2008 Viktor Weichbold (vww.at)

(1) In einem Brief an E. Buschbeck schreibt Georg Trakl (1887-1914): "Ich hätte mir nie gedacht, dass ich diese für sich schon schwere Zeit in der brutalsten und gemeinsten Stadt würde verleben müssen, die auf dieser beladenen und verfluchten Welt existiert." – Die hier gemeinte, gemeinste Stadt ist Innsbruck. Trakl, ein feinfühliger Charakter, hatte sicher Gründe, über Innsbruck so zu denken. Wer heute – 100 Jahre später – in diese Stadt kommt, muss ihm recht geben: hier herrscht wirklich eine unglaubliche Brutalität. Die Selbstverständlichkeit, mit der ihre Einwohner und Gäste der Lärmfolter ausgesetzt werden, ist kaum zu begreifen. Falls Trakl Innsbruck wegen des Lärms gehasst hat, ist seine obige Aussage die treffendste Charakterisierung, die Innsbruck in der Literatur finden konnte.

(2) Innsbrucks Wahrzeichen sind die donnerröhrenden Flugzeuge, die knapp 100m über der Altstadt daherdröhnen. An Wochenenden alle fünf Minuten, an Werktagen viertelstündlich. Wenn einer dieser Jumbos an den Dächern vorüberkratzt, erfüllt ein unerträglicher Höllenlärm die ganze Innenstadt, Hunde bellen toll auf, Passanten halten sich die Ohren zu, und die Touristenreißen die Filmkamera hoch, weil sie meinen, Zeugen eines islamistischen Terrorangriffs à la 9/11 zu werden.

(3) Der Lärm ist Innsbrucks wichtigste Attraktion. Nirgendwo sonst darf man ungestraft so viel Lärm produzieren wie in Innsbruck; ja er wird hier geradezu gefördert. So wurde eigens der Platz vor der Markthalle adaptiert, um an lauschigen Sommerabenden mitten in der Stadt Dröhnfestivals zu veranstalten. Alle paar Tage spielen da Rockbands mit einem Soundgemisch aus Kreissägen und Asphaltschneidemaschinen, die Bässe hämmern bis zur Hungerburg hinauf, das Publikum kreischt bis in den Saggen hinunter. Vor Mitternacht ist selten Ruhe; wer will die schon? – Oder nicht weniger toll: wenn auf dem Platz auf riesigen Fernsehschirmen Sportevents öffentlich übertragen werden, die Lautsprecher auf 100 dB aufgedreht, sodass noch im 3 km entfernten Mühlau jedes Wort des Ansagers so deutlich zu verstehen ist, als stünde er vor der Haustür. Und die Message kommt rüber: in Innsbruck ist die Hölle los! Auf jeden Fall die Lärmhölle.

(4) Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: die neue Hungerburgbahn. Zugegeben, ihre Haltestellen sind für das Auge gewöhnungsbedürftig, mit ihren giftgrünen Glaspilzkuppeln auf Nacktbeton. Aber woran man sich beim besten Willen nicht gewöhnen kann, ist der Lärm, den die Bahn erzeugt. Alle Viertelstunden fahren die Kabinen los: dann schlagen entlang der Trasse zwischen Kongress und Hungerburg die Stahlseile gegen die Metallrollen und decken die nahe und weite Umgebung mit einem brummenden Geheule ein. Die Kabinen der Bahn sind übrigens meist leer, der Lärm ist aber immer der gleiche – in diesen Fällen als Selbstzweck, oder als kostenlose Zeitansage an die Anrainer: dass wieder eine Viertelstunde um ist. Wieder haben es die Innsbrucker Politiker geschafft, zwar nicht die schönste, aber die lauteste Lösung zu wählen, die am Lärmmarkt zu haben ist.

(5) Innsbrucks internationales Aushängeschild ist sein Flughafen. "Little Heathrow" wird er liebevoll genannt, nicht ohne den Hintergedanken, dass Heathrow eines Tages "Little Innsbruck" heißen könnte. Folgerichtig wird er konsequent ausgebaut. Denn die alten Propellermaschinen, die in der Luft wie klonisch hergebeutelter Schrott klingen, sind dem Innsbrucker Lärmpanorama noch zu wenig. Man braucht zusätzlich große Jumbos, die bei ihrem Start und Landeanflug das halbe Inntal in Kerosinnebel und Donnerdröhnen versenken. Für sie werden gerne die Flussauen und Grünflächen zugepflastert; wo doch das Getöse ihrer Turbinen hochpositiv mit dem Klingeln der Flughafenkasse korreliert, während das Quaken der Frösche und das Zwitschern der Spatzen in den Innauen zwar gut gemeint, aber – für Innsbrucker Verhältnisse – zu leise ist.

(6) Da wir gerade von Flugzeugen reden, dürfen wir den Hubschrauber-Landeplatz am Dach der Chirurgischen Klinik nicht unerwähnt lassen. Er liegt extrem günstig: mitten im dicht bebauten Klinikareal, wo Hunderte Patienten nach Ruhe und Erholung lechzen. Sobald ein Hubschrauber eintrifft, bricht in Teilen der Klinik die Kommunikation zusammen: bei dem minutenlangen Gedröhne versteht man das eigene Wort nicht mehr, Besprechungen und Telefonate müssen abgebrochen werden, Monitorsignale werden nicht mehrregistriert, ja, es kann sogar passieren, dass ein Alarm überhört wird.

Freilich trifft es nicht nur die Klinik: das Landen und Starten des Hubschraubers wird für die halbe Stadt zum Lärmspektakel. Wenn das rotierende Ungetüm über der Chirurgie langsam niedergeht und – nachdem es zehn Minuten mit laufendem Motor am Dach gewartet hat – wieder aufsteigt, dann erschüttern seine 160 dB-Kompressorschallwellen die ganze Nachbarschaft, bis nach Hötting hinauf. Wohlgemerkt: es gibt echte Notfälle, wo jede Minute zählt, und wo der lauteste Hubschraubereinsatz gerechtfertigt ist. Aber dass auch beinbrüchige Schifahrer und Bergtouristen unter Höllenlärm in die Klinik eingeflogen werden müssen, kann nur den Zweck haben, die ganze Stadt am Leid der Verunglückten teilhaben zu lassen.

(7) Nicht nur die fliegenden, auch die fahrenden Rettungen sorgen für den Lärmflair von Innsbruck. "Tatü! Tatü! Tatü! Tatü!" Mit markerschütternder Warnsirene saust die Rettung durch die Innerkoflerstraße in Richtung Klinik; es ist 22.00 Uhr abends und kein anderes Fahrzeug weit und breit unterwegs. Freie Bahn wohin man schaut, trotzdem: "Tatü! Tatü! Tatü!" Die Kinder, endlich eingeschlafen, wachen wieder auf und beginnen zu schreien, die Lärmspirale dreht sich von Neuem. Danke, Rettung! Die Stille hätte uns nicht gut bekommen. Übrigens nicht nur am Abend, sondern auch tagsüber, wenn im 5-Minutentakt Rettungs- und Notarztautos die Klinik verlassen oder anfahren, und wild tatütend durch die Innsbrucker Straßen rasen. – Man fragt sich: ist wirklich dauernd die Hupe nötig?

(8) Wo nicht die Rettung den Schlaf, die Konzentration, oder das Adagio einer Brucknersymphonie zerreißt, tut es die Feuerwehr. Wer kennt ihn nicht, den hochdramatischen Anblick, wenn eine Kolonne von drei, vier Tanklöschfahrzeugen mit 100 Sachen durch die Straße braust: "Tara! Tara! Tara! Tara!" Unter ohrenbetäubendem "Tara! Tara!" rasen die tonnenschweren Monster dahin, die halbe Stadt mit dem Warnsignal in Schrecken versetzend, hinab ins Gewerbegebiet, wo – ein Fehlalarm vorliegt. Gut, hier ist die Feuerwehr schuldlos. Sie tut, was sie tun muss; der Fehler liegt am Brandmeldesystem. Aber der exzessive Einsatz des Signalhorns ist trotzdem hinterfragbar, an Häufigkeit wie an Lautstärke. Und vielleicht lässt sich manches Feuerchen sogar bekämpfen, ohne dass Hunderte Innsbrucker einen lärmvermittelten Adrenalinkick abbekommen.

(9) Dem Lärmliebhaber sei noch eine weitere Innsbrucker Attraktion ans Herz gelegt: die Wanderwege. Das Wanderwegnetz rund um Innsbruck ist nicht nur gut ausgebaut, sondern auch in gutem Zustand, was bedeutet, dass es ideal geeignet ist für die Erholung per Moped oder SUV. Demnach findet man kaum einen so abgelegenen Pfad, dass man nicht alle paar Minuten einem Fahrzeug begegnet: einem alten Geländewagen, dessen übertouriges Heulen schon fünf Serpentinen im voraus die Bergesruhe veredelt. Oder einem wild knatternden Mofa, das zum Lärm auch den passenden Gestank liefert.

(10) A propos Wege: Innsbrucks Straßen gehören zu den saubersten der Welt. Aber diese Sauberkeit ist teuer erkauft; besser gesagt: laut erkauft. Denn die Innsbrucker Straßenkehrmaschinen sind wahre Höllengeräte. Wenn sie morgens im Schritttempo die Gehsteige und Straßenrinnen abspritzen, mit einem unglaublichen Getöse und Gezische, dann sollte ihnen der Passant lieber großräumig ausweichen, um sich nicht eine passagere Hörschwellenvertäubung oder ein Lärmtrauma einzuhandeln. Bemerkenswert, mit welcher Akribie der Straßenschmutz bekämpft wird, während Abgase und akustischer Müll hemmungslos in die Luft gepulvert werden.

(11) Fazit: Innsbruck ist eine Lärmhölle. Lärmvermeidung ist hier ein Fremdwort, vielleicht sogar ein Sakrileg. Was zählt, ist Lärmschutz – im buchstäblichen Sinn des Wortes. Flugzeuge, Autobahnabfahrten, Open-Air-Events, Bergfeuerwerke – alles, was Krach macht, hat hier Narrenfreiheit. Der Stadt fehlt jede Sensibilität für den Wert der Stille. Das Bedürfnis nach Ruhe, Schlaf, akustischer Destimulierung gilt als störrischer Fehler der menschlichen Natur. Auf diesem Hintergrund versteht man Trakls Worte von der brutalsten und gemeinsten Stadt, die auf dieser Welt existiert. Also, Lärmteufel aller Welt, vereinigt Euch und kommt nach Innsbruck!

Quelle: http://www.vww.at/E_Innsbruck%20die%20Welthauptstadt%20des%20Laerms.pdf


nach oben


Flugverkehr: Genaue Daten dank "virtuellem Flugradar"

Keine Verschiebung der Luftstraßen auf Kosten Vorarlbergs Bregenz (VLK) - Mehrere europäische Flugstraßen führen quer über Vorarlberg. Nur rund fünf Minuten eines Flugs verbringen die Passagiere im Vorarlberger Luftraum. Vom Boden aus sind die Kondensstreifen der Triebwerke sichtbar. "Bisher hatten wir nur generalisierte Daten", informierte Verkehrslandesrat Manfred Rein heute, Donnerstag, in einem Pressegespräch im Landhaus.  Mit der vom Land Vorarlberg finanziell unterstützten Initiative des Hittisauer Informatikers Dominik Bartenstein liegen nun umfassende Daten zum Flugaufkommen über Vorarlberg vor. Die Kontroll- und Dokumentationsfunktion des virtuellen Flugradars wird weiter ausgebaut, kündigte Rein an.


"Das ist nicht mehr auszuhalten"

Salzburger Flughafen-Anrainer klagen über mehr Lärm – das Management dementiert

Wir haben jede Menge Leute in Freilassing, die am Samstag die Stadt verlassen, weil sie sagen, das ist nicht mehr auszuhalten." – Horst Clausen aus der bayerischen Grenzstadt ist wütend auf das Management des Salzburger Flughafens. 90 Prozent der An- und Abflüge werden über das Freilassinger Gemeindegebiet geführt. An Winterwochenenden gibt es oft mehr als 200 Flugbewegungen pro Tag.

nach oben


Demonstration der Salzburger Anrainerschutzgemeinschaft

> ASA Demo Salzburg


Flugbewegungen im Minutentakt und darunter am Innsbrucker Flughafen

Dass die heurigen Wintercharterwochenden das Maß des erträglichen für die Anrainer bereits weit überschritten haben, braucht nicht extra angeführt werden. Selbst wenn man die Flugbewegungen auf die gesamte (erweiterte) Betriebszeit hochrechnet, kommt man bis zu einer Flugbewegung alle drei Minuten. Das sind statistische Werte. Die Realität kann man >hier< nachlesen.

Die Flieger starten und landen im Minutentakt und darunter. Die aufgelisteten Bewegungen vom 28.1. bis 3.2.2008 sind nur die am engsten gestaffelten dieser Woche. Nimmt man die 2-Minutenintervalle dazu, wäre die Liste dreimal so lang.

Jedenfalls zeigt uns das, was am Innsbrucker Flughafen alles möglich ist und noch möglich wäre.

Es ist auch nur legitim, bei einem Start- und Landeintervall unter einer Minute – also mit zwei Chartermaschinen gleichzeitig auf der Piste - die Sicherheitsfrage zu stellen.

http://www.slide.com/r/IGHA0j52wz_xqh8bwNGiJypQ5bgvJObH?view=large

Auch wenn die Austro Control festhält, dass „uns keine wie immer gearteten Fälle bekannt sind, wo es aufgrund des Fluggeschehens am Innsbrucker Flughafens zu irgendeiner Form der Gefährdung gekommen wäre“ und „Selbst bei einem Startabbruch und dadurch notwendigen Durchstartmanöver der folgenden Maschine wäre ein Luftfahrzeug von dieser Type immer in der Lage so zu steigen, dass die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten werden können“, kann das die besorgten Anrainer nicht beruhigen.

nach oben


Kerosinbelastung in Innsbruck

Wir haben die Abgasemissionen in Innsbruck an einem „Charterwochenende“ - Samstag/Sonntag, 13./14.1.2007 – untersucht. Das Ergebnis zeigt folgende Belastung der Umwelt:

An diesen 2 Tagen wurden direkt über der Stadt 61,5 Tonnen Kerosin verbrannt. Dies ergibt einen CO2-Ausstoß von 200,5 Tonnen mit einer Erwärmungswirkung von 541 Tonnen (Faktor 2,7).

Es ist für die Bevölkerung unverständlich, warum man die Wirkungen der Kerosinverbrennung an und um den Innsbrucker Flughafen bisher nicht untersucht hat, bzw. wenn Untersuchungen stattgefunden haben, die Ergebnisse nicht veröffentlicht wurden. Noch dazu, da die Flugbewegungen laufend steigen und die 300er-Grenze der Flugbewegungen an einem Wintercharterwochenende längst überschritten ist.

nach oben


Spatenstich zur Innverlegung

Wie aus sicherer Quelle - natürlich nicht dem Flughafen – bekannt, findet am Mittwoch, den 16.01.2008 um 15:00 Uhr der Spatenstich zur Innverlegung statt.

Obwohl vom Fughafen angekündigt, wurden zum Procedere der Bauarbeiten die Anrainer bisher nicht informiert.

Am 16. Jänner 2008 fand der Spatenstich zur Innverlegung light statt. Wir waren dabei, wenn auch nicht vom Flughafen eingeladen. Damit hat der Flughafen wieder einmal klar demonstriert, welchen Stellenwert er seinen Nachbarn einräumt.

Die Anrainerschutzgemeinschaft hatte mit den Innsbrucker Grünen ein Flugblatt verfasst,  in dem einmal mehr die dringend notwendigen Maßnahmen und berechtigten Forderungen der Anrainer, wie nachstehend aufgelistet, zum Ausdruck gebracht wurden. Zum Flieger gefaltet flog der Flyer perfekt in Richtung Politik und Presse.

Es ist uns ganz wichtig, noch einmal festzuhalten, dass es allein die Innsbruck Grünen - waren – allen voran die standhafte Stadträtin Mag. Uschi Schwarzl -, die unsere Interessensgemeinschaft vor, beim und nach dem Ediktalverfahren unterstützt haben. Tatsache ist auch, dass wir damals mit unseren Befürchtungen – mehr Lärm durch besser ausgelastete Maschinen nach Wegfall des Flughindernisses Inndamm, größere und stärker beladene, daher lautere Maschinen, Innverlegung als erster Schritt zu einer Erweiterung des Flughafens, u.a.m – an alle Parteien herangetreten waren. Die Reaktionen – wenn überhaupt - waren beschämend. Unisono – wie vom Flughafen vorgebetet - heißt es nach wie vor, das alles sei ja nicht wahr. Quod erat demonstrandum! Alle Verantwortlichen können sicher sein, dass wir die Entwicklung sehr genau beobachten werden.

Die durch die Einsprüche der Grünen und der Schutzgemeinschaft zur Verminderung schädlicher Auswirkungen des Innsbrucker Flughafens – heute Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport - AIA - hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns wurde mehrfach erwähnt und in den Reden der Flughafenvertreter und der Festgäste blieb daher die Schelte nicht aus. Allerdings konnte Landeshauptmann van Staa als einziger der Redner dem Engagement der Bürger auch Positives abgewinnen. Ein kluger Schachzug in diesen Zeiten!

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass Spitzenredner Dir. Falch die Aussage des Tages machte: Er sprach von einer „Pistenverlängerung“. Dieser Freud’sche Versprecher war bezeichnend. Da half auch seine schnelle Korrektur nicht mehr.

Es wäre dieser Spatenstich zur Innverlegung, die weit mehr als 10 Mio. Euro aus den Taschen der Bürger kosten wird, eine wunderbare Gelegenheit für Politik und Flughafen gewesen, hier nicht nur eine Zusage zur Finanzierung von Lärmschutz für die Anrainer zu machen, sondern auch den Spatenstich für einen neuen Verlauf der Gespräche zu setzen – zumindest um die halbe Wegbreite mit gleichzeitigem Schutz vor den hochgehenden Wogen. Wir warten auf einen entsprechenden Bescheid des Ministeriums, ohne dessen Hilfe es ja lt. Aussage von Direktor Falch heute in Sachen Innverlegung ganz anders ausschauen würde.

nach oben


Flughafen boomt, Anrainer leiden

An Winterwochenenden platzt der Tiroler Flughafen aus allen Nähten: Touristen reisen zum Skiurlaub an.

INNSBRUCK. „Es ist ein Maß erreicht, das für uns unerträglich ist“, beklagt Hildegard Auer von der „Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport“. Die Lebensqualität der Anrainer werde durch den Wintercharterverkehr „massiv beeinträchtigt“.

nach oben


Emissionshandel soll 2012 kommen

Auch Fluglinien sollen künftig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die EU-Umweltminister haben sich vor Weihnachten bei ihrem Treffen in Brüssel einstimmig darauf geeinigt, den Flugverkehr - sowohl innereuropäische als auch interkontinental - ab 2012 in den Handel mit Verschmutzungsrechten aufzunehmen.

Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen im Luftverkehr damit auf dem Niveau von 2004 bis 2006 einzufrieren. Für das EU-Parlament geht die Regelung aber zu wenig weit.

nach oben


Boom im Flugverkehr geht weiter - Zuwachs von sieben Prozent

Der internationale Flugverkehr hat 2007 wieder zugenommen, für das angelaufene Jahr 2008 hat der Chef des Weltluftfahrtverbands IATA, Giovanni Bisignani, laut internationalen Agenturberichten allerdings vor Dämpfern bei der Passagierentwicklung gewarnt.

nach oben


Fluglärmgegner klagen die Republik

Die Antifluglärmgemeinschaft (AFLG) will Entschädigungen für die Wertminderung von Liegenschaften einklagen.

Bestätigt sieht AFLG-Obmann Emmerich Fritz seine Rechtsmeinung. Aus einem Urteil des EuGH lässt sich ableiten, dass die Wertminderung von Liegenschaften durch Fluglärm entschädigt werden muss. "Wir werden auf diese Rechtsmeinung aufspringen und beim Verfassungsgerichtshof Entschädigungsklage gegen die Republik Österreich erheben."

nach oben


Aus dem Innsbrucker Gemeinderat

Im Innsbrucker Gemeinderat wurde in der Sitzung vom 28. Juni 2007 über die 3 Anträge der Innsbrucker Grünen zu den Themen lärmabhängige Gebühren, Lärmschutzfenster und Veröffentlichung der Lärmmessungen

Tiroler FlughafenbetriebsgesmbH (TFG), Weiterentwicklung des Züricher Modells lärmabhängiger Landegebühren zu einem Innsbrucker Modell und Umsetzung

Richtlinien zur Förderung für den Einbau von Lärmschutzfenstern bei AnrainerInnen des Flughafens Innsbruck

Tiroler FlughafenbetriebsgesmbH (TFG), Veröffentlichung der Fluglärmmessergebnisse der Messstellen 1, 2 und 3 in Verbindung mit den Flugbewegungsdaten (StR Mag. Schwarzl)

diskutiert und abgestimmt. Das Protokoll stammt von der Homepage der Stadtgemeinde Innsbruck und ist lesenswert und zeigt die politischen Meinungen dazu von den Grünen und von den Fraktionen "Für Innsbruck", SPÖ, ÖVP und der Liste Federspiel.

Wenn Sie das Protokoll im Originaltext nachlesen möchten, klicken sie | hier |.

Die Protokolle der Sitzungen des Gemeinderates am 28. 06. 2007 und am 12. 07. 2007 sind auch
| online | einsehbar.

nach oben


Innsbrucker Trinkwasser durch Innverlegung gefährdet?

Am 18.10 .2007 stellten die Innsbrucker Grünen eine dringliche Anfrage im Gemeinderat in Bezug auf die mit der Innverlegung einhergehenden Bauarbeiten mit besonderem Schwerpunkt auf die Trinkwassersituation in Innsbruck.

Die Antworten lesen sie jetzt schon | hier |.

nach oben


Flugsicherheit viel schlechter als angenommen

24.000 US-Piloten hat die Nasa über Beinahe-Crashs und andere gefährliche Zwischenfälle befragt. Doch die Ergebnisse hält die US-Raumfahrtbehörde seit 2005 geheim - weil sie das Vertrauen in die Sicherheit der zivilen Luftfahrt erschüttern würden, behauptet ein ranghoher Nasa-Manager.

nach oben


Nicht "aktuell", aber immer noch ein Thema:
Innsbruck-Rekord: 41.467 Flugbewegungen im Jahr 2006

Mit 41.467 Flugbewegungen (ohne Segelflieger) wurde 2006 die höchste je am Innsbrucker Flughafen durchgeführte Anzahl an Flugbewegungen erreicht. Schön für den Flughafen, bitter für die davon betroffenen Menschen in und rund um Innsbruck, denn man setzt sie diesem Wachstum schutzlos aus. Erfahrungsgemäß interessiert sich der Flughafen für die Probleme der Anrainer, die er bei ihnen verursacht, wenig. Es wäre längst die Politik am Zug!

nach oben

AIA
Button Begriffserklärungen