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dB

Dezibel ist das logarithmierte Verhältnis zweier Größen. Es handelt sich um ein dimensionsloses Zahlenverhältnis, das ursprünglich zum Vergleich der Leistungen am Ein- und Ausgang eines Übertragungsmediums gedacht war. Bei der Leistung entspricht das Dezibel dem logarithmischen Verhältnis von dB=10log(P1/P2). Da in der Nachrichten - und Kommunikationstechnik Schwingungsweiten (Amplituden ), also Spannungen, eher eine Rolle spielen, wird das Dämpfungsmaß a definiert als a=20log U1/U2, wobei U1 und U2 die Eingangs- bzw. Ausgangsspannungen sind. Bei Leistungsangaben ist es der zehnfache Logarithmus des Leistungsverhältnisses (a = 10 log P1/P2). Beispiel: Ein Unterschied von 6 dB zwischen Eingang und Ausgang entspricht einem Amplitudenabfall auf die Hälfte, 20 dB auf ein Zehntel.

Das Dezibelmaß ist für akustische Messungen gut geeignet, weil es die Empfindlichkeit des Ohres angemessen berücksichtigt. Das Ohr nimmt jedoch Töne verschiedener Frequenz mit gleichem Schalldruck nicht gleich laut wahr. Zur Korrektur dieser Eigenart wird bei Schallmessungen zwischen Sensor und Messgerät ein Filter geschaltet, der dafür sorgt, dass die vom Menschen empfundene Lautstärke gemessen wird. Häufig verwendet man den Korrekturfilter A, d.h. die Lautstärke wird in dB (A) gemessen.


dB-Skala

Das normalhörende Ohr kann Schallintensitäten wahrnehmen, die sich um 12 Zehnerpotenzen unterscheiden. So ist es zweckmäßig bei der Darstellung von Schallintensitäten eine logarithmische Skala zu verwenden. Als Bezugsintensität I0 wählt man die Intensität der Hörschwelle bei einem Ton von 1000 Hz, das sind  .

Da die Schallintensität proportional zum Quadrat des Schalldruckverhältnisses ist, erhält man für die Berechnung des Schalldruckpegels (SPL = sound pressure level) den Ausdruck SPL = 20 log P/P0(dB).

Diagramm
Lautstärke - Schalldruck - Dezibelskala

In diesem Diagramm sind die Beziehungen zwischen den Kurven gleichempfundener Lautheit (Phon-Linien oder Isophonen), Schalldruck, Dezibelskala und Phon-Skala dargestellt.

Einhaltung der Betriebszeiten

Für den Flughafen Innsbruck gilt folgende Betriebszeit:
Die tägliche Betriebszeit ist 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr.

Zwischen 6.00 Uhr und 23.00 Uhr für gewerbsmäßige Flüge mit Propeller- und Turbopropflugzeugen, welche den Gesamtlärmpegel einer Dash 8 nicht überschreiten, wobei zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr nur Landungen gestattet sind.

Zwischen 20.00 Uhr und 23.00 Uhr für gewerbsmäßige Flüge mit Strahlenflugzeugen, deren Landelärmpegel geringer ist als der Landelärmpegel einer Dash 8, sind Landungen gestattet.

Für Rettungs-, Ambulanz- und Katastropheneinsätze mit lärmarmen Luftfahrzeugen und mit Hubschraubern gilt eine Betriebszeit von 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Landungen nur zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr.

Quelle: Land Tirol


Ldn

Aquivalenter Dauerschallpegel für die gesamte Betriebszeit des Flughafens von 6 bis 23 Uhr, wobei Flüge in der Zeit von 22 bis 23 Uhr einen Zuschlag von 10 dB erhalten.


Leq

Leq heisst Level Energy Equivalent
(Lärmäquivalenter Dauerschallpegel).

Einzelangabe, die zur Beschreibung eines Schallereignisses mit schwankendem Schallpegel dient. Er wird gebildet durch Aufsummierung der Lärmenergie-Momentanwerte über die Zeit und der Bildung des Logarithmus des Durchschnittswertes dieser Zeit.


SEL

1 Sekunden Leq = Schallereignispegel

Schallereignisse, die einen bestimmten Leq in einer bestimmten Zeitdauer aufweisen, werden zur Vergleichbarkeit auf die Dauer von 1 Sekunde umgerechnet.


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